Betrifft: Antrag auf Freilassung von Ursula Haverbeck, gestellt von Markus Walter am 19. März 2020

Sehr geehrter Herr Biesenbach!

Da ich nicht davon ausgehen kann, daß Sie wissen, warum ich als 91-Jährige im Gefängnis sitze, lege ich Ihnen die von mir ohne Beteiligung von Rechtsanwälten aufgelisteten 9 Verfahren innerhalb von 3 Jahren bei, die ich an das Bundesverfassungsgericht und an das Landgericht Detmold und Verden schickte. In beiden Fällen war die Verurteilung rechtskräftig.

Das führte zur Einstellung eines weiteren in Magdeburg anhängigen Verfahrens sowie zur Reduzierung der bereits angetretenen Haftstrafe um 1 Jahr und 8 Monate. Am 6. November 2020 ist Haftende. Meine vorzeitige Entlassung nach verbüßter 2/3-Haftzeit wurde abgelehnt von der Einzelrichterin Oesker, LG Bielefeld, obgleich die Entlassung von der JVA Bielefeld befürwortet wurde.

Ich stimme dem Antrag des Markus Walter auf Grund der veränderten Gesamtsituation zu und beantrage ebenfalls schnellstmögliche Entlassung aus einer — wie ich meine — unverdienten Gefängnisstrafe.

Mit freundlichem Gruß,
Ursula Haverbeck

Ein Oster-Frühlingsgruß von Ursula Haverbeck

Immer noch aus dem Gefängnis – wo Freiheitsstrafen verhängt und verbüßt werden in Unfreiheit. Dank Corona habe ich bisher von dem Hamburger Verfahren keine Nachricht oder keine Terminfestsetzung. Es laufen verschiedene Anträge und jeder wartet ab, was ein anderer zunächst entscheiden wird. So kann ich nur berichten, daß es mir gut geht. Der Himmel ist seit Anfang April meist blau mit viel Sonne, Luft und Wind kalt, doch die Zelle warm, und ich nur leider nicht jünger, sondern langsam etwas altersangepaßter, was aber nichts mit Corona zu tun hat.

Eure Ursula Haverbeck

Vom >anti< gegen etwas zum >pro< für etwas (Ursulas Nachlese zum Wahlzirkus in Thüringen)

Kurzer Überblick zur Landtagswahl in Thüringen:

Nach den Landtagswahlen in Thüringen im Oktober 2019 war die Regierungsbildung schwierig.

Die Linke war stärkste politische Kraft mit dem beliebten Ministerpräsidenten Bodo Ramelow. Sie war auch jetzt noch mit 29 Sitzen im Landtag stärkste Partei, doch selbst mit SPD (8) und Grüne (5) Sitzen fehlten immer noch 2 Stimmen an der Mehrheit.
Die CDU (21) hätte es mit AfD (22) und FDP (5) geschafft, doch CDU und FDP hatten ein Zusammengehen mit der AfD vor der Wahl kategorisch ausgeschlossen.
Doch am Mittwoch, den 5. Februar 2020, wurde völlig unerwartet der von der kleinen FDP, die es gerade geschafft hatte, mit 5 Prozent wieder in den Landtag zu kommen, der ins Rennen geschickte Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten Thüringens gewählt. Die Thüringer hatten auf jeden Fall die rot-rot-grüne Regierung loswerden wollen. Das war geschafft.

Im Leitartikel von Ulrich Windolph im Westfalen-Blatt (511.20) war zu lesen:
„Das an einem Strang ziehen von FDP + CDU + AfD ist der Sündenfall schlechthin.“ (…) „Die politische Kultur unseres Landes hat einen brutalen Tiefschlag erlitten, der lange nachwirken wird.“
Die Parteivorstände von CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke kochten vor Wut und Entsetzen.
Die Emotionen gingen hoch.

Was ist denn passiert? Warum denn diese Aufregung?
Eine übliche Landtagswahl fand statt mit bekannten Parteien, um 90 Landtagsabgeordnete zu wählen. Drei Parteien zogen an einem Strang. Ehrlich gesagt, die passen doch noch am besten zusammen. Und das soll nun der Sündenfall schlechthin sein? Wieso denn?

Sie wählten in geheimer Wahl den Ministerpräsidenten und das wurde – sicher für alle, auch für den Gewählten selber – eine Überraschung. Doch auch das ist nicht außergewöhnlich bei einer Wahl. Immerhin hatten CDU und AfD die meisten Wähler.

Verehrte, liebe Landsleute, wo blieben eigentlich wir, das Volk, der oberste Souverän, wie es im Grundgesetz der BRD heißt?

Die erst vor etwas über 5 Jahren gegründete AfD sitzt mit mehr als 90 Abgeordneten im Deutschen Bundestag – säßen sie nicht dort, könnte ich nicht einmal vom „Deutschen“ sprechen. Sie ist ebenso in alle Landtage eingezogen.

In Thüringen haben die etablierten Parteien die Maske fallen gelassen. Unsere, des Deutschen Volkes, politischen Vorstellungen interessieren nicht, JENE brauchen uns nur als Wähler – noch!! Sie sind die Guten und haben den Kampf gegen die Bösen, die Rechten, aufgenommen. Was rechts ist, bestimmen sie.

Als Hauptfeind von rechts gilt zur Zeit die von Millionen deutschen Bürgern gewählte AfD.
Daß mit den Stimmen der AfD in Thüringen ein Ministerpräsident gewählt wurde, nennt dieser „eine Schande, die ihn belastet.“ „Diese Wahl“ soll der Sündenfall schlechthin sein.“ „Es war eine intrigante Absprache“. „Das war Wahlbetrug im großen Maßstab.“ Seiten ließen sich füllen mit solchen Wählerbeleidigungen und dem offenen Verrat der Demokratie.
Merken die Journalisten das denn gar nicht?
Sie kennen doch die Wahlergebnisse von Sachsen-Anhalt, Sachsen und nun Thüringen. Und wieso sprechen Journalisten ausgerechnet über Wahlentscheidungen im Gebiet der DDR mit religiösen Begriffen „Sündenfall“? Merken sie denn nicht, wie sie zu Antidemokraten werden, die Diktatur wieder durchschimmert?

Während die Wahlen in Thüringen jedes klare Nachdenken fortspülten, hatten bei der Gedenkveranstaltung „75 Jahre Befreiung von Auschwitz“ der deutsche Bundespräsident und der französische Präsident Macron in Yad Vashem Reden gehalten. Frank-Walter Steinmeier wies auf die unsühnbare deutsche Schuld hin und Emmanuel Macron erklärte: „Wir haben kein Recht zu vergessen.“
Das gilt für die Deutschen Opfer des Bombenkrieges und die Millionen Vertreibungsopfer genauso, wie für alle Opfer von Unrecht und Krieg. Ungeheures geschah in dem Jahr 1945, was Menschen Menschen zuzufügen vermögen.

Wenn in Thüringen und anderswo die Regierungsmitglieder vereidigt werden, dann sollte nach dem Eid jedem Minister, schön in Eichenholz gerahmt, eine Tafel übergeben werden vom jeweiligen Präsidenten mit der Bitte, es über dem Bett aufzuhängen:

Bedenke, daß Du ein Deutscher bist!

Und aus dem Amtseid, Art. 56 Grundgesetz:
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem
Wohle des deutschen Volkes widmen………..
und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“

Ursula Haverbeck

Kampf gegen „Rechts“ – Kampf für „Klimaschutz“ – Was ist das?

Seit Jahren wird in der Bundesrepublik von Parteipolitikern aufgerufen zum „Kampf gegen Rechts“, angeblich zur Rettung der Demokratie, und von Schülern zum „Kampf gegen CO2“, angeblich zur Rettung des Klimas.

Sie wissen nicht, wovon sie reden, sonst würden sie „rechts“ nicht zu einem Substantiv machen und es großschreiben, wie ein Hauptwort, dabei ist es doch nur eine Präposition, eine Ortsangabe im Bezug zu etwas Bestehendem.

Und was Klima ist, das sagt die Weltorganisation für Meteorologie lakonisch:
„Das Klima hängt ab von dem über 30 Jahre ermittelten Temperaturdurchschnittswert einer Region.“

Das Klima läßt sich nicht schützen und es kann – wie heute vielfach behauptet wird – durch den Menschen auch nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden, weil es seinem Wesen nach ein Schwankendes ist. Das können hoffentlich bald die Erfinder solche „Kämpfe“ an sich selbst erleben.

Zum Jahresbeginn 2020 war in einer mittelgroßen Tageszeitung am 3. Januar zu lesen:
„Ursula von der Leyen, als Kommissionspräsidentin, muß den Aufbruch in eine CO2-FREIE Zukunft organisieren und durchsetzen.“

Wissen Sie, liebe Mitbürger, was das heißt?
Das hieße nicht mehr und nicht weniger, als Europa in eine Wüste zu verwandeln.

Das grüne Herz Europas und die ca. 30 Länder ringsum leben von drei Dingen: Kohlendioxid (CO2) aus der Luft, Wasser (H2O) aus dem Erdreich und Sonnenwärme und Licht aus Himmelshöhen. Aus deren Zusammenwirken und Sich-Verbinden entsteht die Welt des Lebendigen, die grüne Pflanzendecke der Erde, von der wiederum Tiere und Menschen leben. Ob der Schreiber das tatsächlich nicht wissen sollte? Bei einem Leitartikel ist wohl kaum davon auszugehen, daß der Schreiber nicht weiß, was er redet und schreibt.

Früher im 20. Jahrhundert stand das unter dem Stichwort „Photosynthese“ in jedem Lexikon und Biologieschulbuch. Doch schon im 3-bändigen kleinen Duden von 1983 steht bei Photosynthese nur: siehe Assimilation.

Wie dem auch sei, wir müssen uns sofort der Gegenwart als beginnender Zukunft zuwenden. Wir befinden uns bereits im Zusammenbruch des bisherigen Wirtschaftslebens. Wir wissen, wer das systematisch eingeleitet hat. Die Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist bestens aufgearbeitet, besonders hilfreich im Großen Wendig, einem Zeitgeschichte-Nachschlagwerk, von dem Naturwissenschaftler und Politiker Dr. Rolf Kosiek und dem Historiker Dr. Olaf Rose in fünf Bänden vorgelegt. Das Konfirmationsgeschenk!

Doch jetzt können wir nicht mehr dem Vergangenen nachsinnen. Jetzt gilt hic et nunc – hier und jetzt – und „der Zukunft zugewandt“, ausgehend von dem, was Europa gegenwärtig darstellt: ein im technischen Fortschritt geistiger Verfall.

Auch die Noch-Kanzlerin hat eine Neujahrsansprache gehalten und zu „Mut zu neuem Denken“ und „zur Bereitschaft, Neues zu wagen“, aufgerufen. Doch was heißt hier neues Denken? Es wird wie immer die Schuld bei anderen gesucht – zurzeit bei den „Rechten“, was immer das ist?

Höhepunkt des geistigen Verfalls erscheint vielen sich verantwortlich fühlenden deutschen Bürgern, das von einen Kinderchor im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesungene Lied von der Großmutter als Umweltsau. Diese Frauen haben im kaum zu steigernden Ausmaß das ganze Entsetzen des Massenmordes – immer noch Krieg genannt – durchlitten. Ist das die Erziehungskunst der heutigen Eltern- und Lehrergeneration? Sie sind die Generation aus „Aus alt mach neu“!

Wir sangen damals in Erinnerung an Weltkrieg I:

„Setzt ihr euren Helden Steine,
baut ihr einem Mann das Mal,
dann vergeßt der Mütter keine,
die da starben hundertmal,
hundertmal in bangen Stunden,
da die Söhne in der Schlacht
einmal nur den Tod gefunden,
fanden sie ihn jede Nacht.

Und, so wäre zu ergänzen:
saßen sie zitternd jede Nacht
bei Geschützdonner, krachenden Splitterbomben
und Raketen, bei zuckenden Feuerstürmen
in den Keller der brechenden Häuser,
völlig erschöpft mit schreienden Kindern
und der bangen Frage: gibt es aus dieser
Hölle noch ein Entkommen?

Neues Denken begänne bei Selbstkritik

Wahrscheinlich ist bereits mehr als die Hälfte der Fließband-ähnlich erscheinenden Gesetze aus Brüssel oder Berlin nur der unzureichende Versuch einer Fehlerkorrektur von früher verfaßten, unzureichenden Gesetzen, weil nicht vor Verabschiedung zuendegedacht.

Fridays for Future“ ist kein neues Denken. Das beginnt im Kopf und nicht bei Protestmärschen. Statt der Spruchbänder, daß mehr gegen das Kohlendioxid getan werden muß, in den Händen, wäre eine Hacke in der Hand, um den Bauern vom Giftspritzen zu befreien, umweltgerechter, das gilt auch für die Hausgärten.

Der Freitag würde besser eingesetzt für mehr Biologieunterricht, nun nicht noch einmal aus Unwissenheit falsche Gesetze zu machen, bzw. die Geschäftsleute daran zu hindern, mit den Politikern falsche Gesetze auszuhandeln im Interesse des Geschäftes, der Gewinnmaximierung. Das müssen die Schüler erst einmal durchschauen lernen.

Der Sonnabend wäre dann für die praktische Arbeit zu nutzen. Nicht tuten und schreien, sondern praktisch werden und den Bauern Arbeit abnehmen, der Umwelt zuliebe.

Für das Neue Jahr 2020:

Frank-Walter Steinmeier forderte von den Bürgern mehr politische Verantwortung,
Angela Merkel ein neues Denken.
Ich würde sagen, wir brauchen erst einmal mehr Ehrfurcht vor dem Gewordenen. Dann sollte die ehrliche, selbstkritische Frage folgen: Beurteilen wir das Zwanzigste Jahrhundert nicht vielleicht völlig falsch?

Widersprüche lassen sich nicht durch Bücherverbote und Gefängnisstrafen klären. Es bedarf einer offenen Erörterung gegensätzlicher Meinungen.

Da passen Schulen mit dem Ziel OHNE RASSISMUS, MIT COURAGE sehr gut.
Sie wollen keine Abgrenzung von Menschen anderen Glaubens, anderer Volkszugehörigkeit, oder weil sie ihre Herkunft lieben, oder die gegenwärtige Politik für verfehlt halten. Daß dergleichen heute noch offen, obgleich oft gedacht, gefordert wird, ist ein sehr schlechtes Zeichen für die Parteienkratie.

Also für die ganze Meinungsfreiheit
mit Mut zur Zukunft!

Ursula Haverbeck

Zum Jahr 2020

Don Quichote kämpfte gegen Windmühlen – um 1600 –
BRD-Parteipolitiker gegen Rechts – um 2000 –

In der Weihnachtsansprache 2019 mahnte der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu mehr Verantwortung. Die Demokratie brauche selbstbewußte Bürger: Mal sehen, ob er es ernst meint?

Wir können ganz einfach formulieren: Eine demokratische Rechtsordnung setzt Demokraten voraus. Bürger, die einen solchen Rechtsstaat wollen und ihre Verantwortung ernst nehmen. Nicht nur in klugen Reden, sondern überall da, wo sie eine Einschränkung oder gar Verhinderung der Freiheitsrechte erkennen, dagegen offen Einspruch einlegen. Hier handelt es sich um die Grundlage und einen der tragenden Pfeiler der Demokratie; in dem Grundgesetz Artikel 1-20.

Es geht um Freiheit – wohlgemerkt! – nicht um triebgesteuerte Willkür.

Bei Schiller heißt es in den „3 Worten des Glaubens“:
„Vor dem Sklaven, wenn er die Ketten bricht,
vor dem freien Menschen erzittert nicht.“

Der Bundespräsident wendet sich unmittelbar an die Deutschen: „Sie alle haben ein Stück Deutschland in Ihrer Hand.“

Das Deutschsein liegt nach Ansicht vieler, besonders jüdischer Anthropologen, im Blut, so auch bei Martin Buber, nicht im Paß.

Wie sollen Paßdeutsche ein Stück Deutschland in ihrer Hand halten?

Als verantwortlicher Bürger, der die Grundrechte, die allen Gesetzen verbindlich übergeordnet sind, ernst nimmt, frage ich mich, wieso herrscht in der BRD ein öffentlich ausgerufener „Kampf gegen Rechts“, gegen rechte Gesinnung, gegen rechte Parteien?

Wissen die Parteipolitiker, die Kirchenführer und die Journalisten nicht, wovon sie reden? Was heißt denn rechts? Wie ist überhaupt diese Wertung zustande gekommen? Wieso hat in der Deutschen Sprache die Ortsangabe „rechts“ etwas mit „Recht“ zu tun? Übrigens ist es im Englischen genauso.

Die Bezeichnung, ob etwas rechts oder links liegt, geht auf den menschlichen Körper zurück, der zwei Hände und zwei Beine hat, die unterschieden wurden, zum Beispiel schon zu der Zeit, als das Wort – das Ehrenwort – und der Handschlag noch ein Rechtsmittel waren.

Da war die rechte Hand die Schwurhand und auch die Schwerthand. Die linke, die gegenüberliegende Hand, mit dem Schild zum Schutz von Herz und Kopf. Die Schwurhand hatte etwas mit dem Recht, dessen Ursprung göttlich ist, zu tun. Als ich vor etwa 88 Jahren lernte, guten Tag zu sagen, da hieß es, gib die richtige, die rechte Hand. Manche sagten auch die schöne Hand

Hieraus wird verständlich, warum früher auch den Linkshändern, sobald das in der Schule erkennbar wurde, die Umstellung auf rechts empfohlen wurde.

Die Sprache hat die alte auf den Körper bezogene Orientierung aufbewahrt. Wir beschreiben heute noch einen Ort, indem wir erklären, gehen sie noch etwa 300 m geradeaus, dann liegt linkerhand die Apotheke und rechterhand der Bus-Stopp!!!

Alle Landkarten sind so aufgebaut. Gehen wir von München nach Hamburg, dann liegt rechts der Sonnenaufgang – Osten – und links der Sonnenuntergang – Westen –. Doch fahren wir zurück, dann ist es genau umgekehrt, da liegt der Sonnenaufgang plötzlich links. Wer nur mit Navigationsgerät reist, merkt das natürlich nicht und kann nicht viel mit dem Jahrgott, dem Symbol des Kreises mit dem Kreuz in der Mitte, anfangen. Wir finden es auf großen Felsplatten eingeritzt aus Urzeiten in Schweden.

Gegen was für ein >rechts< soll da denn gekämpft werden?

Und nun lesen wir in der Zeitung, daß man energisch gegen die rechte Gesinnung und gegen rechte Parteien vorgehen müsse, diese Leute sollen das Böse schlechthin sein. Im Landtag in Sachsen wurden mir nicht nur die Sitzordnung und die Beratungsräume usw. gezeigt, sondern auch das Problem erklärt, was sich so durch den Einzug der NPD damals im Parlament ergab: Man brauchte einen zweiten Raum für die Kantine, denn es wäre doch nicht möglich, in einem Raum zusammen zu essen!!! Donquichoterie!

Es sieht so aus, als kämpften die Linken ums Überleben. Sie haben kein Selbst mehr. Sie wissen nicht mehr, wer oder was sie sind.

Dem Ritter von der traurigen Gestalt, Don Quichote, würde doch kein einziger Spanier die Regierungsvollmacht übertragen haben. Und was machen die BRD-Bürger, immer noch in der Mehrzahl? Sie wählen die Lebensmüden als ihre Volksvertreter. Das kann doch nicht nur an Umerziehung, Fernsehen und Handy liegen? Also woran denn?

Liegt es vielleicht an der Wahnvorstellung, daß alle Menschen gleich seien? Dann könnte es aber nur eine Partei geben: Die Rechte, die richtige, und die Linke ist einfach nur falsch, das Entgegengesetzte von richtig.
Liebe Wegbegleiter aus der weiten Welt!

Herzlich danke ich Euch für Eure ausdauernde Unterstützung mit Wort und Gebet und Blumen usw.

Laßt uns das Jahr 2020 freudig begrüßen. Schluß mit der Donquichoterie!
Sachwalter des Rechts und der Religion und erst recht Volksvertreter machen sich nur noch lächerlich mit ihrem Kampf gegen Rechts.

Wir werden dem übergeordneten Recht, das in allen Religionen göttlichen Ursprungs ist, wieder den ihm gebührenden Platz in Ehrfurcht einräumen.

Eure Ursula

Bericht über die persönliche Anhörung am 4. Dezember 2019 zur Aussetzung derVollstreckung des Strafrestes nach 2/3 der verbüßten Haft im Landgericht Bielefeld

Das Prozedere

Da ich eine solche Anhörung nach der Hälfte der verbüßten Halbzeit schon einmal erlebt hatte, wußte ich, was auf mich zukam.
Für ein halbstündiges Gespräch eine Unternehmung von morgens 7 Uhr bis mittags etwa 12 – 13 Uhr mit stundenlangem Warten in kalter Kellerzelle. Ich mußte also Decke, Sitzkissen, Gerichtsunterlagen bzw. Lesestoff und den üblichen Kleinkram – auf Proviant und Getränk verzichtete ich – mitnehmen. Das ging nicht bei wenigstens noch einer „Geh-Sicherheitshilfe“; ich brauchte also einen Rollator, da konnte ich dann auch die Beine auf der Ablage hochlegen, was nach dem Sturz empfehlenswert war. Es wurde auch genehmigt, was ich am Abend zuvor gegen 20 Uhr endlich erfuhr…!

Das war am 4. Dezember. Am 5. heißt es bereits im Beschluß: „…hat die Strafvollstreckungskammer Bielefeld durch die Richterin Oesker als Einzelrichterin beschlossen, daß der Strafrest nicht erlassen wird“.
Es war die gleiche Richterin wie bei der Halbzeitentscheidung. Darüber habe ich schon berichtet. Da ging es mir um den Mißbrauch bei einem Äußerungsdelikt, den es nicht geben kann.

Aus der damaligen Ablehnung wird am 4. Dezember übernommen: „…daß die Antragstellerin an den von ihr gezogenen Schlußfolgerungen bezüglich Auschwitz und Holokaust festhält und weiterhin nicht gewillt ist, die im Paragraph 130 StGB normierte Strafbarkeit ihres Handelns zu akzeptieren“.
Dabei wird aber zugegeben:
„Die Kammer übersieht nicht, daß die Vollzugsanstalt eine vorzeitige Entlassung befürwortet hat. Die Kammer folgt dem indes nicht…“

Was fällt hieran auf? Es wird peinlichst vermieden, die Persönlichkeiten zu benennen, die Derartiges entscheiden, schließlich kann das weder eine Kammer noch eine Anstalt.
Soll damit alles auf die junge Einzelrichterin Oesker abgewälzt werden?
Diese legte ihrer Entscheidung eine Vermutung zugrunde. Reicht das für die weitere Inhaftierung einer inzwischen 91-Jährigen?

Die Beurteilung des Verhaltens im mitmenschlichen Umgang ist positiv seitens der Leitung der JVA, die die Antragstellerin immerhin seit gut einem Jahr kennt.

Was fällt weiter auf?
Die Art der Straftat wird nicht benannt. In der Regel wird sie aber in Begründungen, insbesondere von Verurteilungen, genau angegeben.
Hier heiß es: „…die Antragstellerin hält an den von ihr gezogenen Schlußfolgerungen bezüglich Auschwitz und Holokaust fest. Sie sei nicht gewillt, die Strafbarkeit ihres Handelns zu akzeptieren.“
Aber was ist denn ihr Handeln, an dessen Folgerungen sie festhält? Das wird verschwiegen.

Die strafbare Handlung besteht in der bis heute (…)

Die Vermutung der Einzelrichterin Oesker bestand in der Feststellung: „Wenn ich Sie hier so vor mir sehe, dann bin ich sicher, daß Sie bei Freilassung genau so weitermachen werden mit Seminaren und Vorträgen und Herumreisen zu diesen Themen.“

„Wie kommen Sie darauf?“, war meine Entgegnung, „ich habe Ihnen doch gerade erklärt, daß ich zurzeit überhaupt nicht weiß, was mein Körper nach fast zwei Jahren Haft hergibt. Ich muß zunächst die dringenden ärztlichen Behandlungen absolvieren und außerdem will ich etwas ganz anderes, was meinem Alter besser entspricht: ich möchte eine Chronologie des Rechtslebens ab 1980 schreiben.“

Doch die Richterin, wahrscheinlich ein halbes Jahrhundert jünger als ich, fand offensichtlich ihre Vermutung realistischer – oder hatte den Auftrag, es so zu sehen.

Der Antrag auf Entlassung nach 2/3 der verbüßten Haftstrafe wurde abgelehnt.

Ursula Haverbeck

Adventsgrußbotschaft von Ursula Haverbeck

Liebe Freunde und die ihres Volkstums bewußten Freunde in aller Welt!

Für eine besinnliche Ruhepause in der Adventszeit, zur Erinnerung an die Hintergrundmächte anderer Art als die heute oft aufgebauschten Angstmacher.

Mit meinem herzlichen Dank für unermüdliches Gedenken, Briefe, Aktionen, Bildkarten und wunderschöne Blumen, wünsche ich Ihnen allen persönlich ein frohes Fest und uns gemeinsam ein Gesundheit und Frieden bewahrendes Jahr 2020.

Im Anfang war das Wort“

Diese erste Zeile aus dem Prolog des Johannesevangeliums hat bis heute immer wieder ein Überdenken, auch ein Infragestellen der zwei Hauptwörter >Anfang< und >Logos< hervorgerufen.

Bei >Anfang< tauchte unweigerlich eine Gedichtzeile von Hermann Hesse auf: „denn jedem Anfang wohnt ein Ende inne“.

Das war hier nicht gemeint. Es handelte sich doch um etwas, wie in der deutschen Vorsilbe -ur- angedeutet wird: Ursprung, urtümlich und dann vom >ur< zu >ar< in Archetyp, Architekt usw. Im Griechischen heißt es >archä<.

Trotz neuer Einheitsübersetzung bleibe ich beim: Im Urbeginne war das Wort.

„Logos“ mit „Wort“ wiederzugeben, weckt zunächst auch Zweifel. Schon ein einfaches Fremdwörterlexikon gibt eine Vielzahl von Bedeutungen für Logos an: Geist, Bewußtsein, Sprache, Wort, Gott, Christus – Welcher dieser Ausdrücke enthält bei Allgemeinverständlichkeit dennoch eine Ahnung vom Bedeutungsumfang? Dann tauchen im Bewußtsein auf:

>Deutschland, heiliges Wort<

>du voll Unendlichkeit< – da ich nicht weiß, ob dieses Lied heute noch bekannt ist.

>Das Wort sie sollen lassen stahn<‚ >du darfst das nicht wortwörtlich nehmen< und auch: >das ist ein großes Wort<. Und schließlich noch die >Ich-bin<-Worte Jesu am Kreuz.

Das Wort habe ich beibehalten.

Die folgenden Zeilen bis zu: „Ein Mensch trat auf“ behalte ich bei und lernte sie auswendig. Erst jetzt wurde dabei die Tiefsinnigkeit ganz erkennbar.

Im Urbeginn war das Wort,

und das Wort war bei Gott

und ein Gott war das Wort.

Dieses war vom Urbeginn bei Gott.

Alles ist durch dasselbe geworden,

und ohne es wurde nichts

von dem Gewordenen.

In ihm war das Leben

und das Leben

war das Licht der Menschen,

und das Licht leuchtet

in der Finsternis,

aber die Finsternis hat es nicht erfaßt.

Und ein Gott war das Wort, die Einheit von Wort, Sprache und Denken kündigt sich an und die darin enthaltene Schöpferkraft. Denken wir an die erste Schöpfungsgeschichte des AT 1,3: „Gott sprach: ‚Es werde Licht‘, und es wurde Licht.“

„Sesam, öffne Dich“ heißt es im arabischen Märchen, und der Berg öffnete sich, und Entsprechendes ereignet sich auch in den Grimm’schen Märchen. Kaum hatte er den Wunsch ausgesprochen, da hatte das Pferd einen schönen Sattel auf dem Rücken.

Und in dem Finnischen Nationalepos, „Kalewala“, da besingt der alte Väinämöinen die Fichte und ihren Wipfel, den Großen Bären und den Mond, und staunend betrachtet der Schmied Ilmaringen den Baum. Er steht da.

Ein Gott war das Wort und alles ist durch dasselbe geworden von dem Gewordenen.“ Das ist nicht anders zu verstehen, als Gott und Sprache sind eins. Die Sprache ist der in Erscheinung getretene Geist.

Die Menschen werden über die Welt nach ihren verschiedenen Sprachen zerstreut. Das wird ganz gezielt als Gottes Wille dargestellt: in Genesis I, 10,5:

Von ihnen trennten sich die Inseln der Völker in ihren verschiedenen Ländern, jedes nach seiner Sprache, gemäß ihren Sippen innerhalb ihrer Völker.“

Ausführlich wird die Sprachverwirkung und Zerstreuung der Völker nach ihren Sprachen dargestellt, im letzten Kapitel der Genesis I, 11 Der Turmbau zu Babel.

Ich weiß nicht, was in die Vertreter des Christentums gefahren ist, daß sie meinen, die Völker abschaffen zu können. Jede ihrer Sprachen ist eine bestimmte Weltanschauung. Alle zusammen nur können zu dem großen Einen gelangen, zur Ganzheit des Schöpfergeistes, der mittels der – schon vorhandenen – Sprache bewußt wird.

Wilhelm von Humboldt hatte auf die Frage nach dem Anfang von Mensch und Sprache geantwortet:

„Der Mensch ist, weil er Sprache hat, und er hat Sprache, weil er Mensch ist“. Das >dahinter< oder >davor< bleibt im Dunklen.

Das Wort, der Logos, war nicht nur von Anbeginn bei Gott, es ist Gott, wie es dann im Christentum, Johannisprolog 1 ff. heißt:

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.“

Das leuchtet mir ein“, oder „mir geht ein Licht auf“. Die Sprache weiß es und wir reden es nach.

In dem >Göttlichen in uns< liegt unsere Würde begründet. „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ So steht es an erster Stelle im Grundgesetz, Artikel 1.

Diese Einheit von Gott und Sprache begegnet uns bildhaft auch im Odinmythos der Edda. Odin, der Geistgott, löst sich vom Weltenbaum, gelangt auf die Erde, liest die Runen, die Wortzeichen – die Buchstaben – auf und schreitet nun von Wort zu Wort und von Werk zu Werk.

Wir lesen noch heute Buch-staben auf den Blättern unserer Bücher, die einst Tafeln aus Buchenholz waren. Und mit ihren Blättern immer noch auf den Baum hinweisen.

Der Baum ist seit je den germanischen Völkern heilig, stammt der Mensch nach der Edda doch vom Baum ab. Alle bedeutenden Ereignisse werden bis heute mit dem Baum verknüpft: der Lebensbaum, der bei der Geburt eines Kindes gepflanzte Baum, der Mai- und der Mittsommerbaum, der Richtbaum, der vor die Haustür zu Pfingsten gestellte Pfingstbaum, und nicht zuletzt der so viel besungene Weihnachts- oder Christbaum.

Hier haben wir eine besonders enge Verschmelzung mit Christentum und germanischer Mythologie.

Das Gegeneinander ist eine Erfindung unserer Feinde – und wie viele sind darauf hereingefallen.

Eines unserer ältesten Weihnachtslieder

Es kommt ein Schiff geladen bis an den höchsten Bord,

trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewiges Wort.

Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last,

das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.

Der Anker haft auf Erden, da ist das Schiff an Land.

Das Wort will Fleisch nun werden, der Sohn ist uns gesandt.

(Nach einem Marienlied aus Straßburg, 15. Jahrhundert)

Wer denkt da nicht an das Bild zu Mittsommer:

Der von seinem blinden Bruder Hödur getötete Sonnengott Baldur treibt auf dem brennenden Schiff hinaus in das Weltenmeer, entschwindet im Übergang von Himmel und Meer.

Odin aber flüstert: „Baldur kehrt wieder.“

Und in England gab es ein uraltes Weihnachtsspiel, da lag kein Christuskind in der Krippe, sondern der Heiland – oder Heliand – glitt feierlich auf einem Schiff an Land und brachte die strahlende Sonne zurück. (überliefert von Georg Blattmann)

Was nicht heißt, daß die Inkarnation des Gottes im Menschen, in der Heiligen Familie nicht gerade in unserer Zeit eine wichtige Botschaft verkündet.

„Wer vom Volk nicht reden will,

braucht vom Menschen nicht zu sprechen.“

(Hennig Eichberg)

JVA Bielefeld-Brackwede, im November 2019

Ursula Haverbeck

Geburtstagsdemo: Mehrere hundert Nationalisten fordern am 9. November die Freiheit der Volksheldin Ursula Haverbeck!

Hinter den Kerkermauern der JVA Bielefeld-Brackwede erreichte Ursula Haverbeck am 8. November 2019 das betagte Alter von 91 Jahren. Sie ist seit anderthalb Jahren für das Äußern ihrer Meinung im freiesten Staat, den es angeblich jemals auf deutschem Boden gegeben hat, inhaftiert. Unter Schwerverbrechern und wie eine Kriminelle gehalten. Doch während das System dachte, mit der Inhaftierung von Ursula Haverbeck die mutige Dissidentin und deutsche Volksheldin Ursula Haverbeck zum Schweigen zu bringen, ist genau das Gegenteil der Fall. Mehrmals jährlich, marschiert die nationale Opposition seither in Bielefeld auf und sorgt dafür, dass der Alltag in der Stadt zum Erliegen kommt. Alles dreht sich nur noch um Ursula. Und so wurde auch am Samstag (9. November 2019) die Bielefelder Innenstadt lahmgelegt, weil eine 91-jährige Dame Geburtstag feier!

Wochenlanges Gesprächsthema Nummer 1

Schon vor der eigentlichen Demonstration war klar: Wieder einmal ist es gelungen, die Öffentlichkeit zu dominieren und dafür zu sorgen, dass sich jeder in Bielefeld – und weit darüber hinaus – mit der Forderung einer sofortigen Freilassung von Ursula Haverbeck auseinandersetzt. Sämtliche Medien berichteten, auch kleinere Vorfeldaktionen, etwa das Verteilen von Schnipseln oder Aufklebern, wurden aufgegriffen, selbst Arminia Bielefeld sah sich dazu veranlasst, Putzkommandos gegen Rechts aufzustellen und linksextreme Gegendemos zu unterstützen. Ein polizeilicher Versuch, die nationale Demonstration, die auf den deutschen Schicksalstag, den 9. November, fiel, zu verbieten, scheiterte – insgesamt machte die Polizei in Bielefeld einen ordentlichen, fast schon erstaunlich neutralen Job und setzte das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit um. Darüber sollte auch nicht das Verhalten von NRW-Innenminister Reul hinwegtäuschen, der die Demonstration (für die Freilassung einer alten Dame!) als „Zumutung“ bezeichnete und bedauerte, dass die Bielefelder Polizei keine weiteren Rechtsmittel gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Minden eingelegt hatte. Vielleicht sitzen in Bielefeld einfach Polizeibeamte, die sich nicht politisch motiviert herumkommandieren lassen, sondern ihre Aufgabe, Gesetze durchzusetzen und Grundrechte zu schützen, einfach ernstnehmen.


Unter wehenden Fahnen marschierte das bessere Deutschland am 9. November auf!

Aufzug vom Hauptbahnhof bis zum Justizkomplex!

Und so demonstrierten ab dem Mittag des 9. November 2019 bis zu 300 Nationalisten vom Bielefelder Hauptbahnhof durch zentrale Straßen der Innenstadt bis hin zum Justizkomplex am Niederwall, der u.a. die Staatsanwaltschaft, sowie Amts- und Landgericht beinhaltet. Von letzterem Gericht wurde erst vor wenigen Wochen der DIE RECHTE – Bundesvorsitzende Sascha Krolzig wegen einer Meinungsäußerung zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, es ist demnach genau der richtige Ort, für Meinungsfreiheit einzutreten. Während des Aufzuges kam es zu Gegenprotesten am Rande, die großspurig angekündigte Verhinderung des „Naziaufmarsches“ gelang den Bielefelder Genossen der anderen Feldpostnummer jedoch nicht. Daran änderten auch zwei antifaschistische Kamikazekommandos nichts, die jeweils mit wenigen Personen die Demonstrationsspitze attackierten – in beiden Fällen wurden die Angriffe entschlossen abgewehrt und die Störer durch die Demonstranten (bzw. anschließend dann durch die Polizei) aus dem Weg geräumt. Stattdessen schallten immer wieder Forderungen der Nationalisten durch die Straßen, Ursula Haverbeck und alle anderen, politischen Verfolgten freizulassen!


Klare Botschaft: Freiheit für Ursula Haverbeck!


Weg damit: Nach dem missglückten Angriff auf die Demospitze führt die Polizei zwei Antifas ab

Zwischenkundgebung mit breitem Rednerprogramm

Bereits bei der Auftaktkundgebung hatte mit Sven Skoda ein Vertreter der veranstaltenden Partei DIE RECHTE gesprochen, bei der Zwischenkundgebung ergriff Edda Schmidt für die NPD das Wort (die Unterstützung von NPD und JN fiel in diesem Jahr leider geringer aus als im Vorjahr, was an dem kollidierenden Termin des 50-Jahre-JN-Kongresses lag, es waren jedoch auch Vertreter beider Organisationen vor Ort), mit Christin Bärthel (Revisionist aus Thüringen), Wolfram Schiedewitz (Gedächtnisstätte Guthmannshausen), Richard Edmonds (ehemaliges Mitglied der britischen BNP) und Thomas Wulff (freier Nationalist) bot das Rednerprogramm einen breiten Querschnitt der nationalen Bewegung. Zwischen den Beiträgen wurden zudem inhaltlich passende Musikstücke von Axel Schlimper vorgetragen, auf der Zwischenkundgebung sprach zudem eine enge Freundin von Ursula Haverbeck, die sie noch am Tag ihres Geburtstages besucht hatte und die besten Grüße an die Demonstranten übersandte – natürlich gab es auch dieses Mal ein Grußwort von Ursula, das der DIE RECHTE – Vorsitzende aus dem Rhein-Erft-Kreis Markus Walter verlas. Mit dem Absingen des Deutschlandliedes endete die Zwischenkundgebung, ehe der Rückweg ebenso diszipliniert wie auf dem Hinweg und ohne Störungen bis zum Hauptbahnhof fortgesetzt wurde, wo sich die Demonstration am späten Nachmittag auflöste.


Die Zwischenkundgebung fand vor dem Bielefelder Justizkomplex am Niederwall statt

Dutzende Blumensträuße führten Demonstration an

Wie es sich für einen Geburtstag gehört, gab es natürlich auch Blumen – ein Dank geht dabei vor allem an Bernd Wachsmuth, der sich um die Organisation und Durchführung der Aktion gekümmert hat. An der Spitze der Demonstration liefen dutzende Aktivisten mit Blumensträußen, die dem Aufzug nicht nur ein schönes Bild verliehen, sondern auch die frohe Botschaft, die von diesem 9. November, der noch dazu der 30. Jahrestag des Mauerfalls war, ausgehen sollte: Ursula, wir sind gekommen, um dich und deinen Geburtstag zu feiern!


Herzlichen Glückwunsch: Was wäre ein 91. Geburtstag ohne Blumen?!

Galt Bielefeld bisher als „rote Festung“ in Ostwestfalen, ist es in den letzten anderthalb Jahren gelungen, mehrere Demonstrationen durchzuführen – insgesamt ohne größere Störungen. Es gelingt zudem fortwährend, den öffentlichen Diskurs zu bestimmen und die Themen, die der nationalen Bewegung wichtig sind, aufzudrängen. Und solange sich Ursula Haverbeck in Gesinnungshaft befindet, sollte Bielefeld nicht daran denken, zum Alltag zurückkehren zu können. Ein Dank gilt allen Anwesenden und diejenigen, die aus Termingründen, fehlender Motivation oder den vermeintlichen Vorzügen des zurückgezogenen, bürgerlichen Lebens dieses Mal nicht anwesend waren, sei gesagt: Auch euer Platz ist auf der Straße, wenn es darum geht, für die Freiheit einer 91-Jährigen einzutreten. Ihr Opfer, das sie jeden Tag neu erbringt, ist unser Auftrag. Freiheit für Ursula – Alles Gute zum Geburtstag, Ursula!

Samstag (9. November) ist es soweit: Alle Infos zur Ursula-Geburtstagsdemo in der Übersicht!

Am Samstag (9. November 2019) gehen hunderte Nationalisten anlässlich des 91. Geburtstages von Ursula Haverbeck auf die Straße, um die Freilassung der politischen Gefangenen zu fordern. Die Demonstration ist in der medialen Berichterstattung derzeit in Bielefeld (und darüber hinaus in ganz Ostwestfalen) allgegenwärtig, auch Vorfeldaktionen, etwa das Verteilen von Schnipseln oder das Zeigen von Bannern, haben eine große Öffentlichkeit erreicht. Um einen Überblick zu erhalten, was Samstag geplant ist und wie Ihr sicher an der Demo teilnehmen könnt, nachfolgend eine Zusammenstellung aller relevanten Informationen. Sagt euren Freunden und Bekannten Bescheid, wir sehen uns in Bielefeld auf der Straße!

Treffpunkt:

Die Demonstration beginnt um 13.00 Uhr an der Joseph-Masolle-Str. (Rückseite des Bielefelder Hauptbahnhofes), in der Nähe des Kinos. Wenn Ihr den Bahnhof am Hintereingang verlasst, kommt ihr direkt zum Startpunkt der Demonstration!

Redner:

Eine breite Auswahl von Rednern aus verschiedenen, nationalen Spektren wird das Wort ergreifen und den spektrenübergreifenden Charakter der Versammlung verdeutlichen!

– Christian Bärthel (ehem. Deutsche Partei)
– Richard Edmonds (ehem. British National Party, BNP)
– Wolfram Schiedewitz (Gedächtnisstätte Gutmannshausen)
– Edda Schmidt (NPD)
– Sven Skoda (DIE RECHTE)
– Thomas Wulff (Freier Nationalist)

Erwünschtes Verhalten:

Bitte verhaltet euch dem Anlass entsprechend, ruhig und diszipliniert. Provokationen durch den politischen Gegner sind zu ignorieren. Sollte es zu polizeilichen Schikanen kommen, werden wir dagegen im Nachgang juristisch vorgehen und auch eine zeitnahe, politische Antwort geben (Stichwort „Weihnachtsdemo“). Bei den vergangenen Demonstrationen hat sich die Polizei in Bielefeld jedoch Mühe gegeben, ein rechtsstaatliches Verhalten an den Tag zu legen, so dass als Vertrauensvorschuss zunächst auch von einem störungsfreien Verlauf ausgegangen wird.

Insbesondere erwünscht sind themenbezogenen Banner, die sich mit Ursula Haverbeck auseinandersetzen. Bitte achtet jedoch darauf, dass ausschließlich auf ihre aktuelle Situation eingegangen wird. Natürlich gilt auch auf der Demonstration der Volksverhetzungs-Paragraph 130 StGB, um die Veranstaltung nicht zu gefährden, sind strafbare Äußerungen unerwünscht und werden durch die Ordner unterbunden.

Weiterhin werden Kameraden mit Blumensträußen – als symbolisches Zeichen zum 91. Geburtstag Ursulas – die Demonstration anführen. Wer selbst möchte, kann gerne Blumen mitbringen und auf diesem Wege für einen noch freundlicheren Charakter der Versammlung sorgen.

Ansonsten gilt: Lasst uns Lautstark in Bielefeld zeigen, wofür wir auf die Straße gehen!

Polizeiliche Auflagen:

Es gelten die üblichen Auflagen, etwa eine Begrenzung von Fahnenstangen auf 2,5 m und 3cm Dicke, sowie ein Alkoholverbot (das sollte im Übrigen auch selbstverständlich sein!) und ein Verbot von Pyrotechnik. Weiterhin hat die Polizei einige Parolen verboten, diese werden im Rahmen der Auflagen bekanntgegeben. Bitte achtet darauf, die untersagten Parolen während der Demonstration nicht zu skandieren. Ansonsten gilt selbstredend das Versammlungsgesetz, das heißt, beispielsweise keine Passivbewaffnung (z.B. kein Pfefferspray oder das Teppichmesser von der Arbeit in der Tasche vergessen). Bei juristischen Fragen im Vorfeld könnt Ihr euch gerne an die Organisatoren wenden!

Informiert euch im Vorfeld der Demonstration regelmäßig, nutzt dazu die Sonderseite www.freiheit-fuer-ursula.de und die entsprechenden Telegram-, sowie Twitterkanäle nationaler Strukturen aus Nordrhein-Westfalen. Lasst uns am 9. November diszipliniert in Bielefeld auf die Straße tragen, wofür wir stehen!