Preisverleihung in Frankreich: Ursula Haverbeck erhält Internationalen Robert-Faurission-Preis

Am 25.01.2019 wurde der Internationale Robert-Faurisson-Preis für 2019 an Ursula Haverbeck verliehen.

Rechtsanwalt Wolfram Nahrath – der Frau Haverbeck in unzähligen Gerichtsverfahren bereits vertreten hat – nahm stellvertretend den Internationale Robert-Faurission-Preis entgegen. In seiner Laudatio bekundet Herr Nahrath, dass es eine große Ehre ist, den Preis stellvertretend für seine Mandantin entgegen zu nehmen.

Die vollständige Laudatio wird folgt wiedergeben:
(Rechtlicher Hinweis: Den Inhalt der uns eingesendeten Laudatio macht sich die Redaktion nicht zu eigen.)

„Sehr geehrte Damen und Herren! Hohes Komitee!
Michele Lady Renouf, Maestro Fallisi, Honourable Mr. Nichols!

Es ist mir eine große Ehre, den Preis in Vertretung meiner Klientin und für diese entgegen nehmen zu dürfen.

Meine Klientin, Frau Ursula Haverbeck-Wetzel, die im letzten Jahr ihr 90. Wiegenfest hatte, ist nicht etwa deshalb verhindert, nach Vichy zu reisen, weil sie dies altersbedingt nicht schafft oder gar gebrechlich ist.

Nein, sie sitzt aufgrund zweier rechtkräftiger Urteile in der Bunderepublik Deutschland seit letztem Jahr für vorerst über 3 ½ Jahre im Gefängnis. Es können weitere Jahre hinzukommen, da eine Reihe weiterer Verfahren noch gegen sie anhängig sind. So ist es eine nicht fernliegende Prognose, dass sie schlussendlich lebenslänglich im Gefängnis sitzen wird, in Gefangenheit stirbt.

Die Welt wird sich fragen, welch eine furchtbare, gefährliche Kriminelle meine Klientin ist, die noch im hohen Alter und mit fortwährender krimineller Energie Verbrechen begeht. Ist sie die Patin einer mafiaähnlichen Struktur im organisierten Verbrechen? Hat sie geraubt, getötet, verletzt, betrogen, gestohlen, Kinder misshandelt, Rauschgift- oder Menschenhandel betrieben?

Nein, hat sie nicht. Sie hat unter Berufung auf die Rechte der Freiheit der Meinung, der freien Rede, der Forschung und ihr Persönlichkeitsrecht, Fragen und Äußerungen zu einem sehr speziellen Geschehen in Zeit und Raum in der Öffentlichkeit ausgesprochen oder niedergeschrieben und anderen zum Vortrag gebracht oder zum Lesen und Studieren gegeben. Na und? – wird man sich fragen, dafür kommt man doch im freiesten Rechtsstaat, den es je auf deutschem Boden gab, nicht über Jahre ins Gefängnis! Doch genau dies geschah und geschieht mit der Preisträgerin.

Frau Haverbeck-Wetzel kommt ursprünglich aus dem humanistischen Lager und war jahrelang als Umweltschützerin aktiv.

Aber es geht eben nicht um irgendeine Geschichte, sondern um die Geschichte einer organisierten, massenhaften, industriell insbesondere mit Giftgas betriebenen und auf Regierungsbefehl des Dritten Reiches hin erfolgte Vernichtung von Menschen, ganz überwiegend jüdischer Herkunft in ganz Europa bis 1945. Sie kennen alle die im Laufe der Zeit symbolhaft gewordene Zahl von sechs Millionen.
Dieses Geschehen zu leugnen, zu billigen oder zu verharmlosen steht in der Bundesrepublik Deutschland seit 1994 unter Strafe und kann für jeden einzelnen Verstoß zu Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren führen. Die Gesetzeslage erlaubt es, erwachsene Menschen bis zu 15 Jahren ins Gefängnis zu stecken.

Ich habe nicht vor, Ihnen hier eine Vorlesung zum politischen Strafrecht in Deutschland und anderen Ländern zu halten. Lassen Sie mich dennoch einige Gedanken äußern.

Die Bundesrepublik Deutschland, deren Grundgesetz in diesem Jahr seinen 70. Jahrestag erlebt, ist über 40 Jahre ohne eine solche Strafvorschrift ausgekommen und zwar ohne, dass es zu Pogromen oder sonstigen Verfolgungen gegen jüdische Menschen gekommen ist.

Es hat 10 Jahre gedauert, ehe nach ständiger Wühlarbeit von nur Wenigen, dieses Gesetz durch den deutschen Bundestag ging. 10 Jahre lang wurde es abgelehnt – und zwar wegen massiver Bedenken gegen deren Vereinbarkeit mit den Grund- und Menschenrechten. Die wenigen, darunter aber viele – ich nenne sie hier einmal Kaufleute – haben sich unter Verwendung aller Mittel durchgesetzt.

Noch nach seiner Verankerung im deutschen Strafrecht haben sich bedeutende Verfassungsrechtler, gerade auch ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, gegen diese Vorschrift gewandt. Prominente, auch aus dem sogenannten „Opfervolk“ kritisierten die Vorschrift und forderten deren Abschaffung, manche von ihnen stellen den „Holocaust“ sogar ganz in Abrede.

Vergeblich. Die Vorschrift steht bis heute im Strafgesetzbuch und hat eine Vielzahl von Menschen hinter Gitter gebracht. So auch die Preisträgerin, die auch aufgrund ihres Alters keine Gnade erfuhr. Noch vor wenigen Tagen wurde ihr, die sie keine nahen Verwandten mehr hat – diese sind alle schon tot – verweigert, das Grab ihres verstorbenen Ehemannes, des bekannten Humanisten Werner Haverbeck, zu besuchen, um dort zum Neuen Jahr Andacht für ihn zu halten.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich spreche von der Bundesrepublik Deutschland – und nicht von einem despotischen Kleinstaat irgendwo in der Welt!

Ich bin der Überzeugung, dass jene Strafvorschrift des § 130 Abs. 3 StGB in seiner Entstehungsgeschichte und hinsichtlich der Motivation ihrer Einfügung in das Strafgesetzbuch ein eklatanter Bruch mit der Voraussetzung für jede Strafnorm ist, wonach das Verhalten eines Menschen in unserer Rechtshemisphäre nur dann bestraft werden soll, wenn ein Strafgrund vorliegt, also das mit der Bestrafung verfolgte Ziel auch legitim ist. Eine solche Legitimität liegt für § 130 Abs. 3 StGB nicht einmal ansatzweise vor.
Es stellt sich die Grundsatzfrage: Weshalb darf ich über geschichtliche Geschehnisse nicht streitig diskutieren? Wem nutzt ein solches Verbot? Den Freiheitsrechten jedenfalls nicht!

Ich selbst bin im Jahre 1963 geboren. Ich habe dieses Geschehen nicht miterlebt und wurde schulisch und universitär dazu erzogen, alles zu hinterfragen, alles zu diskutieren. Das war das Credo dieser Zeit. Zu meiner Schul- und Studienzeit war es auch noch erlaubt, nach Lust und Laune zu bestreiten, ohne bestraft zu werden. Denk- und Sprechverbote, Verbote von Büchern und Schriften hingegen waren Sakrilege gegen die Freiheitsrechte – und sind es heute noch!

Solche Verbote machen den denkenden, interessierten Menschen nur eines:

Misstrauisch!

Zum Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gehört auch, sich zu historischen Ereignissen mit seiner Meinung und seinen Überzeugungen im Widerstreit und im Gegensatz zu anderen in der Rechtsgemeinschaft einzubringen und sich über solche frei und ungehindert zu informieren, um eigene Überzeugungen zu gewinnen.

Schließlich ist es ein ureigenes Persönlichkeitsrecht des Einzelnen, die Gemeinschaft, der er angehört – also sein Volk – gegen schwere und schwerste Schuldvorwürfe zu verteidigen.

Er darf deshalb versuchen, den Vorwurf eines Völkermordes, begangen durch Mitglieder seines Volkes als geschichtliches Geschehen, einen geschichtlichen Makel also, zu beseitigen bzw. Zweifel daran anmelden. Darf er dies – unter Bedrohung mit jahrelanger Gefängnisstrafe – nicht, macht dies seelisch krank.

Sich mit strafbewehrten Denk-, Informationsbeschaffungs-, Forschungs- und Meinungsäußerungsverboten im Zusammenhang mit einem sehr speziellen historischen Ereignis konfrontiert zu sehen, gezwungener Maßen wegen zu erwartender, empfindlicher Bestrafung schweigen zu müssen, wenn man aus Überzeugung andere Auffassungen gewonnen hat, stellt einen Zwang dar, der zu unmittelbaren und schweren Persönlichkeitskrisen führen kann, jedenfalls aber die freie Entfaltung der Persönlichkeit verletzt. Ein solcher Zwang ist der heutigen Rechtsordnung völlig fremd.

Dies gilt insbesondere eben dann, wie ich noch einmal betonen will, wenn man sein eigenes Volk und dessen Geschichte gegen schwerste Vorwürfe verteidigen will.

Ich erlaube mir, dieses Gesetz kurz zu werten:

Es ist ein Gesetz, geboren aus einer Buchreligion! Und solches Recht lehne ich grundsätzlich ab.

Ich bitte um Vergebung, dass es mir als Verteidiger nicht gelungen ist, Frau Ursula Haverbeck vor dem Gefängnis zu bewahren.

Sehr geehrte Damen und Herren, hohes Komitee!

Die erstmalige Verleihung dieses Preises zeigt den Großmut seiner Stifter und den Willen zum Frieden in Freiheit! Das Besondere aber im Fall dieser ersten Preisträgerin ist, dass sie Deutsche ist. Eine Frau aus dem sogenannten Tätervolk. Eine edelmütige Dame, voller Lebensfreude, voller Lachen, voller Gutartigkeit und voller Mut!

Wenn nicht schon vorher:

Mit der Verleihung dieses Preises wird sie geadelt. Auf dem Boden Frankreichs, durch Menschen aus Völkern, die mit Deutschland nicht nur einmal in der Geschichte erbitterte und blutige Kriege führen mussten, geadelt als deutsche Kämpferin für die Freiheitsrechte!

Dies ist für mich und mein geschundenes, niedergeworfenes aber doch so geliebtes deutsches Volk eine besondere und hohe Ehre.

Namens der Preisträgerin habe ich Ihnen, Hohes Komitee, aus tiefster Seele zu danken.

Ein Hoffnung gebendes Zeichen für Freiheit und Frieden.

Wolfram Nahrath
Rechtsanwalt“

Solidaritätsaktionen im Raum Aachen und Heinsberg

„Uns erreichten mal wieder Bilder, von Plakatierungen aus Aachen und Heinsberg, welche das Schicksal von Ursula Haverbeck thematisieren sowie ihre Freiheit fordern.
Es gilt, nicht nur innerhalb bestimmter Aktionswochen oder wegen anderen Anliegen aktiv zu werden, sondern den politischen Kampf um Gerechtigkeit und Deutschland das ganze Jahr über zu führen. Dank an die jeweiligen Aktivisten aus den Regionen!“

 

Quelle: Syndikat 52

JVA Brackwede lehnt Silvester-Ausgang zum Grab von Ursula Haverbecks Ehemann ab

Ursula Haverbeck, Jahrgang 1928

Wenn es darum geht, eine 90-jährige Dame zu schikanieren, ist den Verantwortlichen der JVA Bielefeld-Brackwede offenbar jedes Mittel recht. Dies zeigte sich jüngst auch an einem Antrag, der Ende Dezember 2018 abgelehnt worden war: Ursula Haverbeck hatte beantragt, an Silvester das Grab ihres verstorbenen Ehemannes aufsuchen – seit dem Tod von Prof. Dr. Werner Haverbeck im Jahr 1999 war sie an jedem letzten Tag des Jahres dort gewesen. In dem begründeten Antrag hatte Haverbeck angeboten, entweder alleine oder in Begleitung von Justizwachtmeistern diesen Besuch vornehmen zu können und betont, welch wichtige Bedeutung der Besuch des Grabes für sie besitzt. Doch menschliche Belange scheinen für die Behörden des Systems nicht zu zählen: Ohne weitere Ausführungen oder gar ein vorheriges Gespräch mit Ursula, lehnte die Justizvollzugsanstalt den Antrag ab und verweigerte den Ausgang. Ein beschämender Akt gegen Deutschlands mutigste Freiheitskämpferin, die auch im hohen Alter noch gegen das Unrecht eintritt.

Neujahresworte für 2019 von Ursula Haverbeck

Ursula Haverbeck, Jahrgang 1928

Liebe Landsleute, Freunde und Fürbitter in aller Welt!

Mit Dank für Eure treue Begleitung möchte ich zum Jahresende 2018 zunächst erinnern an drei beispielhafte Schicksale aus vielen, vielen anderen genau so unfaßbaren.

Da hat sich einer der konsequentesten Vorkämpfer für eine wahrheitsgemäße europäische Geschichtsschreibung, der Franzose Prof. Robert Faurisson von uns verabschiedet. Ich bin dankbar, daß ich ihn noch persönlich in Südfrankreich besuchen und sprechen konnte. Er hat viel für Deutschland erleiden müssen, nachdem er sozusagen die Fackel von Prof. Paul Rassinier übernommen hatte. (Paul Rassinier, Historiker, war als französischer Widerstandskämpfer 2,5 Jahre in deutschen Konzentrationslager und bestritt die Schilderung von Eugen Kogon über Gaskammern und Vergasungen mit Zyklon B in Auschwitz z.B. in seinem Buch: „Die Lügen des Odysseus“. Dies nur für die Nachgeborenen, denen die angeführten Namen nichts sagen.)

Nicht nur Deutschland, Europa insgesamt, schuldet diesen beiden europäischen Franzosen großen Dank!

Dann ist das uns alle bedrückende Schicksal des Juristen und Philosophen Horst Mahlers zu nennen. Er hat 2/3 seiner mehr als 10 jährigen Haft verbüßt, ist schwer krank und erhält doch keine Haftverschonung, die ein brandenburgischer Richter sehr überzeugend begründete. Es entsteht die Frage, wieso ein bayrischer Staatsanwalt „Namenlos“ einen Brandburg-preußischen Justizminister vorschreiben kann, wie mit einem kranken, 82 jährigen Häftling umzugehen ist? Ist nicht der Justizminister von Brandenburg zuständig und verantwortlich für die Insassen brandenburgischer Gefängnisse?

Was hat dieser „Kriegsgefangene“, dem gerade auch das zweite Bein amputiert werden mußte, verbrochen?
Mahler hat wie kein anderer sich intensiv mit der Deutsch-jüdischen Schicksalsverknüpfung befaßt, ausgehend von der religiösen Schriften Altes Testament (AT) und Talmud. Das Zitat von Martin Buber welches Mahler in Bubers religiösen Schriften entdeckte: „Die Juden sind das Nein zum Leben der Völker“, impulsierte den Hegelianer Mahler und schließlich beflügelte sein Denken. „Der Wandernde Wer“ von dem israelischen Saophonisten und Autor Gilad Atzmon, welches er ins Gefängnis aus Australien erhielt. Er legte es mir begeistert, dringend ans Herz. Welch reiches und geistiges Leben!

Mahler verfaße unter Zustimmung der JVA-Leitung seine Antwort an Atzmon: „Das Ende der Wanderschaft“ und meinte einen gangbaren Weg in die Zukunft gefunden zu haben.

Und selbst, wenn alles falsch sein sollte, so ist es nimmermehr ein Grund, diesen kritischen scharfen Denker dafür 10,5 Jahre ins Gefängnis zu stecken. Weil er mehr weiß als andere? Hat diese die Angst gepackt?

Das dritte Schicksal, was nur noch als Bankrotterklärung der BRD-Justiz zu sehen ist, aber nicht mehr verstanden werden kann, ist der Prozeß gegen die Geigenlehrerin aus Kanada, die sich bei ihrer Mutter entschuldigt hatte, weil sie nicht ihr, sondern den Medien mehr geglaubt hätte. Der Bruder brachte das in einem Film während einer Veranstaltung. Er erfolgte Anklage, Prozeß.

Sie als Kanadierin wird zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt. Er, Deutscher, zu 3,5 Jahren in München, wo man die Geigenlehrerin zunächst in Handschellen vorführte, was erst der massive Einspruch des Verteidigers beendigte. Sie konnten das alles im Internet miterleben – noch!

Nehmen wir noch die Neuaufnahme des Koblenzer Prozesses wegen angeblicher NS-Terroristen-Vereinigung hinzu, dann können wir uns von einem Rechtsleben verabschieden.

In den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es einen Text:
„morsche Knochen“, wie es sonst weiter hieß, weiß ich nicht. Nur dieser Satz kommt mir in den Sinn, wenn ich an die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts mit seinen zwei furchtbaren Weltkriegen zurückdenke und an den bis heute nachwirkenden Irrsinn.

Die Völker, alle Völker wollen „Frieden auf Erden“. Sie wollen nicht nur Frieden – vielleicht Friedhofsruhe? – sie alle wollen auch die Wiederherstellung von Recht und Freiheit!

„Niemand kann das den Völkern vorenthalten, wenn die Menschen bereit sind, den Preis dafür zu zahlen.“

Nehru

So ist mein Wunsch für die Festzeit und das kommende Jahr, daß wir gemeinsam uns verbinden in der Verantwortung, für Frieden, Recht und Freiheit:

Verantwortung

Schwer ist es zu verstehen,
dass Menschen ohne jeden Sinn
stur, Tag um Tag im Trott dahin
den Weg der großen Lüge gehen.

Der Lüge Last ist schwer –
der Mensch wird klein und krumm –
aus Angst ganz blind und dumm –
sieht keinen Ausweg mehr.

Der doch so greifbar nahe liegt,
er muss nur endlich wagen,
die Wahrheit laut zu sagen,
die letzten Endes immer siegt.

Was wartest Du? Mach Dich bereit
zu dienen der Gerechtigkeit!

Es grüßt ebenfalls aus einem Gefängnis im Dezember 2018
Eure Ursula Haverbeck

Weihnachtswünsche von Ursula Haverbeck

Liebe Mitdenkende und Mitleidende in aller Welt, ich danke Euch von Herzen für die guten Wünsche für Gesundheit, baldige Freilassung und Durchhaltekraft.

Ich habt mir auch viele Gaben zugedacht, Stollen, Gebäck, Pulswärmer, Kalender und Weihnachtskarten für mich zum Verschicken, – das darf ich alles nicht erhalten. Es könnten Drogen hineingebacken oder eingenäht sein, oder vielleicht auch Gift. Hier herrscht ein allgemeines Mißtrauen, was die Ich-Kräfte nicht gerade stärkt.

Und man geht immer noch davon aus, daß alle Menschen gleich sind, obwohl doch inzwischen auch die Naturwissenschaft von der Einmaligkeit eines jeden Menschen ausgeht, wie wäre sonst ein Genabgleich in der Kriminologie möglich zur Identifizierung eines Verbrechens.

Ich muß Euch enttäuschen und mich auch, schickt mir nichts in ein Gefängnis vornehmlich für Drogenabhängige. Es schmeckt auch in Gedanken köstlich und Euch bei Rückkehr – Lebensmittel gehen gleich zurück – ebenso, so hoffe ich.

Andere Sachen werden in der „Habe“ gehortet. Da gibt es dann bei Entlassung nochmals Weihnachtsbescherung!!!

Ich werde also jetzt wie eine Drogenabhängige behandelt, wie auch gewissermaßen meine Besucher. Wir werden alle bei Ein- und Ausgang abgetastet. An Feiertage, mit Ausnahme von Frühstück – und Mittagessen – hereinreichen, werde wir durchgängig eingeschlossen, auch im gelockerten Vollzug. Das gilt auch für Weihnachten. Da lasse ich Euch alle hereinspazieren aus Euren Karten und Briefen, sogar vom Goethe-Institut in Hanoi/Vietnam

und wünsche Euch eine gesegnete Festzeit!

Eure
Ursula Haverbeck

Ursula Haverbeck: Der Einsatz für das Rechtsleben in Deutschland geht weiter!

Ursula Haverbeck bedankt sich in ihrem Schreiben aus der Gesinnungshaft vom 5. Dezember 2018 noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern der „Geburtstags-Demonstration“ am 10. November für die gelungene Veranstaltung.

Gleichzeitig ruft sie Euch dazu auf, dass Ihr Euch weiterhin für das Rechtsleben in Deutschland stark macht. Aus diesem Anlass empfiehlt sie dringend die Lektüre des Interviews mit Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D., das er bereits im November 2013 dem Medienportal „Telepolis“ gab.1 Insbesondere folgender Satz muss immer wieder in der Öffentlichkeit verbreitet werden:

Wird von der Exekutive ein Geheimvertrag geschlossen und dabei der Gesetzgeber umgangen, ist dies Verfassungsbruch.“

In diesem Sinne: Der Kampf um das Recht, für Meinungs-, Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit geht weiter!

Lasst Horst Mahler frei: Solidarität zeigen, Staatsanwaltschaft München kontaktieren!

Die Staatsanwaltschaft München spielt Herrin über Leben und Tod: Der bekannte Dissident Horst Mahler, seit fast zehn Jahren für Meinungsäußerungen inhaftiert, liegt im Sterben – auf einer Gefängnisabteilung eines Krankenhauses. Sein Gesundheitszustand soll sich massiv verschlechtert haben, seine letzten Lebenstage sind offenbar angebrochen. Selbst in dieser wenigen Zeit, die ihm noch bleibt, wollen seine Verfolger verhindern, dass Horst Mahler noch einmal die Freiheit sieht.

Schuld an der weiteren Inhaftierung ist die Staatsanwaltschaft München 2, die sich weigert, einem Gnadengesuch, welches die Justizvollzugsanstalt Brandenburg angesichts des schlechten Gesundheitszustandes von Horst Mahler bereits Anfang November 2018 gestellt hat, nachzukommen oder den Antrag zu bearbeiten. Offenbar wird auf Zeit gespielt, bis der unbequeme Oppositionelle Horst Mahler verstorben ist.

Nicht mit uns! Wir vergessen niemanden hinter den Mauern des Systems und wir wehren uns gegen das Unrecht. Das geschieht mit öffentlichem Druck auf der Straße, es kann aber auch von jedem von zuhause aus unterstützt werden, in wenigen Minuten und mit nachhaltigem Erfolg, wenn sich viele beteiligen. Es liegt deshalb an uns allen, Öffentlichkeit zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sich möglichst viele Menschen anschließen. Wir werden die Staatsanwaltschaft München täglich hundertfach damit konfrontieren, dass das Leben von Horst Mahler in ihrer Verantwortung liegt.

Protestiert bei der Staatsanwaltschaft München 2: Nutzt dabei alle zur Verfügung stehenden Kanäle und richtet Petitionen an die Strafverfolgungsbehörde, Horst Mahler in seinen letzten Lebenstagen endlich freizulassen.

Hier die Kontaktdaten:

Staatsanwaltschaft München II
Arnulfstraße 16
80335 München
Telefon: 089 / 5597-05
Telefax: 089 / 5597-3327
E-Mail: poststelle@sta-m2.bayern.de

Wer keine Zeit oder Motivation hat, ein eigenes Schreiben zu formulieren, kann sich unseren Vordruck herunterladen, der hier zu finden ist. Einfach ausdrucken und abschicken!

Version 1 (mit persönlicher Signierung)
Version 2 (ohne persönliche Signierung)

Freiheit für Horst Mahler! Solidarität ist eine Waffe!

Nicht reden, sondern handeln: Beteiligt euch an der Solidaritätskampagne!


Ursula Haverbeck ist inzwischen bereits seit über einem halben Jahr in Gefangenschaft und das System kennt keine Gnade. Ihren 90. Geburtstag erlebt sie in diesem Staat nur im Gefängnis. Nicht weil sie schwerste Straftaten begangen hätte, sondern weil sie es gewagt hat eine andere Meinung als die der Machthaber zu vertreten und diese unerschrocken zu äußern.

Echte Verbrecher lässt man laufen,
Gedankenverbrecher werden erbarmungslos verfolgt

Jeder kennt die Berichte über sonstige Verbrechen und die üblichen Wörter, die nach jedem neuerlichen, noch so schweren Übergriff durch die Medien geistern – „bereits polizeilich bekannt“, „ausländischer Intensivtäter“, „unvollstreckter Haftbefehl“, „aufgeschobene Abschiebung“ – und die jedem so altbekannt sind, dass er sie kaum noch wahrnimmt. Bei den Gerichtsverhandlungen geht es dann ebenso weiter. Mit großem Verständnis spricht man, trotz teils bestialischer Taten, von „Haftempfindlichkeit“, „Traumatisierung“ und oft folgt die „Strafaussetzung zur Bewährung“. Wirkliche Kriminelle lässt dieser Staat nahezu ungeschoren, gerade wenn sie keine ethnischen Deutschen sind.

Ursula Haverbeck hingegen wird erbarmungslos verfolgt. Nicht nur, dass sie Deutsche ist, nein, sie ist die einzige Art „Verbrecher“, die dieser Staat wirklich verabscheut – Gedankenverbrecher! Die einzige „Straftat“, die sie in den neunzig Jahren ihres Lebens begangen hat, war unbequeme Fragen zu stellen und frei ihre Meinung zu äußern! Dafür wurde sie von diesem Staat verfolgt, abgeurteilt und weggesperrt!

Viele Menschen stellen sich da die Frage nach der Legitimation eines Staates, der sich zunehmend weigert das eigene Volk vor Übergriffen zu schützen, aber gleichzeitig dieses Volk erbarmungslos verfolgt, wenn es wagt seine Meinung kundzutun. Sie stellen sich die Frage nach der Prioritätensetzung eines Staates, der Polizeikräfte hat, um alte Damen aus ihrem Haus ins Gefängnis zu verschleppen, der riesige Aufgebote aufweist, um Razzien gegen Deutsche durchzuführen, die sich im Internet „falsch“ geäußert haben sollen, aber der zunehmend vor kriminellen Familien-Clans und islamistischen Fanatikern kapituliert, weil ihm für wirkliche Bedrohungen die Kraft fehlt oder er sich gar komplett weigert diese als die wahren Bedrohungen anzuerkennen.

Ursula Haverbeck:
Nicht nur herausragendes Opfer der Gesinnungsjustiz,
sondern auch Beispiel für Pflichterfüllung

Die moralische Pflicht Ursula Haverbeck nun zu unterstützen, ergibt sich alleine schon aus ihren eigenen Taten: Ihrem nicht zu brechenden Mut trotz aller Verfolgung und der drohenden Inhaftierung für die Forschungs- und Meinungsfreiheit einzutreten, ihrem unermüdlichen Einsatz, der sie dazu brachte ungeachtet ihres hohen Alters durch ganz Deutschland zu reisen – nicht nur um ihre Meinung zu verbreiten, sondern auch um Gleichgesinnten immer wieder durch ihren unerschütterlichen Optimismus Zuversicht zu geben. Zuversicht, dass wir einst wieder in einem freieren Deutschland leben können, wenn wir denn nur bereit sind uns dafür tagtäglich einzusetzen. Sie wirkte dabei nicht nur durch ihre Worte, sondern gerade auch durch ihr persönliches Beispiel.

Ebenso wie es ihr um eine höhere Sache ging, sollte man sich nun auch selbst dieser höheren Sache verschreiben, anstatt ihr aus kurzfristigen parteipolitischen Gründen oder sonstigen Nichtigkeiten die Solidarität zu verwehren. Wir leben nicht in einer Zeit für Kleinkrämerseelen.

Obwohl sie sich durch ihre eigene Aufopferung durchaus das Recht erworben hätte nun Gefolgschaft einzufordern, macht sie dies nicht. Sie verlässt sich ganz darauf, dass in den vielen Menschen vor denen sie gesprochen hat, in den vielen Personen, die sie erreicht hat, bereits ein gesunder Keim steckte, eine Saat, die durch das eigene Moralgefühl dieser Menschen nun aufgehen wird und jeden dazu veranlassen muss gegen dieses ungeheuerliche Unrecht aufzustehen. Es liegt an jedem einzelnen von uns dieser positiven Erwartung gerecht zu werden.

Freiheit für Ursula“-Kampagne bisher gut auf Kurs

Die Grundpfeiler dafür wurden bereits gesetzt. Nur kurz nach der Inhaftierung fanden sich hunderte Menschen bei einer Demonstration zum Gefängnis ein, um Freiheit für Ursula zu fordern und ihr unsere Solidarität zu zeigen. Das gab ihr weitere Zuversicht, wobei es sie besonders erfreute aus hunderten Kehlen ihr Lieblingslied „Die Gedanken sind frei“ zu hören. Nicht nur diese Demonstration, sondern auch Berge von Briefen gaben ihr weiteren Mut und nötigten auch den Bediensteten des Staates, sowie ihren Mitinhaftieren Respekt ab. Es war ein klares Zeichen: Wir werden das Unrecht nicht schweigend hinnehmen! Ihr könnt sie aus unserer Mitte reißen, aber nicht aus unseren Herzen!

Naturgemäß ging der Protest nach den ersten Wogen der Empörung dann etwas zurück. Wenige Wochen nach der Inhaftierung kam es jedoch zu einer deutschlandweiten Aktionswoche und auch in der Folgezeit gab es immer wieder kleinere Aktionen. Rund um ihren 90. Geburtstag erfuhr das Thema noch einmal eine besondere Aufmerksamkeit, wobei die Demonstration am Wochenende, zu der sich über 500 Teilnehmer einfanden, sicherlich den Höhepunkt darstellte. Es liegt aber an uns allen Ursula Haverbeck auch in der Zukunft nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und damit ein klares Zeichen zu setzen: Dieses Mal nicht! Dieses Mal werdet ihr euer Schandtaten nicht einfach aussitzen können bis der Protest abflaut! Wir reißen euch die Maske der Humanität vom Gesicht, zeigen eure Scheinmoral auf, präsentieren Deutschland eure wahre, widerliche Fratze!

Der Befehl des Gewissens ruft!

Jeder kann sich an der überparteilichen „Freiheit für Ursula“-Kampagne beteiligen. Parteien, unabhängige Gruppen, aber selbstverständlich auch Einzelpersonen sind nicht nur dazu aufgerufen die größeren Termine zu unterstützen, sondern auch in ihren Regionen kleinere Aktionen durchzuführen, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Falls kein eigenes Material erstellt wird, kann man sich über die Kampagnen-Seite www.freiheit-fuer-ursula.de unkompliziert Aufkleber, Flugblätter und Plakate bestellen oder zum Ausdrucken herunterladen. Aktionsberichte werden unter kontakt@freiheit-fuer-ursula.de gerne entgegengenommen und auf der Seite veröffentlicht.

Musikgruppen können ihre hohe Reichweite in den sozialen Netzwerken nutzen, um auf das Thema aufmerksam zu machen, Versände ihren Bestellungen Material beilegen, Zeitschriften Artikel zu dem Thema veröffentlichen – die Möglichkeiten sind endlos und nur eines ist der völlig falsche Weg: Einfach nichts tun. Jeder Beitrag ist wichtig!

Lasst uns gemeinsam Ursula unsere Solidarität zeigen und damit auch jedem weiter die Augen öffnen, wie es dieser Staat tatsächlich mit der Freiheit hält! Wir fordern endlich wahre Meinungsfreiheit und ein Ende der Gesinnungsjustiz! Freiheit für Ursula!

Ursula Haverbeck: 500 Teilnehmer bei störungsfreier Demonstration durch Bielefeld!

Es herrschte Ausnahmezustand in der Bielefelder Innenstadt: Ab Samstagvormittag (10. November 2018) galten weitreichende Parkverbote, selbst Fahrräder wurden abgeschleppt, später sorgten weiträumige Absperrungen für ein gänzliches Erliegen des Straßenverkehrs. Hintergrund war die Geburtstagsdemonstration für Ursula Haverbeck, zu der sich 500 Teilnehmer einfanden. Sie alle wollten Ursula, die am 8. November 2018 in einer Kerkerzelle der JVA Bielefeld-Brackwede ihren 90. Geburtstag verbringen musste, zeigen: Du bist nicht alle, wir stehen hinter dir! Der Marsch durch Bielefeld wurde zu einem Zeichen nationaler Einheit und Geschlossenheit, er wurde zu einem Beweis, dass den Feinden des freien Wortes entgegengetreten wird!


Freiheit für Ursula Haverbeck!

Die Versammlung begann planmäßig am Vorplatz des Bielefelder Hauptbahnhofes und zog über die zentralsten Straßen der Innenstadt am Rathaus vorbei zum Justizkomplex, der u.a. Amts- und Landgericht, sowie Staatsanwaltschaft beinhaltet. An der Demonstration nahmen Vertreter verschiedenster Parteien und Organisationen der deutschen Rechten teil, zudem fanden sich zahlreiche Vertraute aus dem Umfeld von Ursula ein. Auch die Rednerauswahl war so vielfältig, wie die Teilnehmer der Demonstration für Meinungsfreiheit. Bei der Auftaktkundgebung ergriffen ein Vertreter des örtlichen Kreisverbandes Ostwestfalen der Partei DIE RECHTE, sowie der bekannte YouTuber Nikolai Nerling (Der Volkslehrer) aus Berlin das Wort. Bei der Zwischenkundgebung sprachen mit Thorsten Heise und Edda Schmidt zwei prominente NPD-Vertreter, zudem ergriffen der bekannte Revisionist Arnold Höfs, der selbst noch vor kurzer Zeit in hohem Alter wegen Meinungsdelikten inhaftiert gewesen war, sowie der Aktivist Christian Bärthel das Wort. Nicht fehlen durfte natürlich auch ein Grußwort von Ursula Haverbeck, das an alle Teilnehmer gerichtet war und durch ihren langjährigen Wegbegleiter Markus Walter, der sich politisch für DIE RECHTE im Rhein-Erft-Kreis engagiert, verlesen wurde. Gewohnt scharfe Worte richtete zudem der Düsseldorfer Nationalist Sven Skoda an alle Teilnehmenden, auch er hatte in der Vergangenheit bereits erfahren müssen, mit welchen Methoden der Staat gegen missliebige Oppositionelle vorgeht, Skoda ist einer der Hauptangeklagten im sogenannten „AB Mittelrhein – Prozess“. Zwischen den Reden wurden zudem politisch Balladen von zwei Liedermachern aus Thüringen, Axel Schlimper und dem allseits bekannten „Bienenmann“, gespielt. Einen optischen Höhepunkt der Veranstaltung bildete zudem das Aufsteigen von Luftballons, welche eine Solidaritätsbotschaft für Ursula Haverbeck enthielten und vor dem Justizkomplex gen Himmel stiegen, getreu dem Motto „88 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont“.


Alle für Ursula!


Luftballonaktion als Solidaritätszeichen mit Ursula Haverbeck


Zwischenkundgebung am Bielefelder Justizkomplex


Die inhaltliche Positionierung der Gegenseite


Auch der Rückmarsch zum Bahnhof verlief störungsfrei

Ein Dank gilt allen Teilnehmern, sowie den Rednern und Musikkünstlern. Es ist gelungen, in der angeblich roten Studentenstadt Bielefeld über die zentralste Route eine Freiheitsdemonstration für Deutschlands mutigste Dissidentin durchzuführen. Die Polizei verdient zwar für ihre Arbeit kein Lob, das ist schließlich die gesetzliche Aufgabe der Behörde, aber es darf angemerkt werden, dass der Polizeieinsatz in Bielefeld professionell durchgeführt wurde, so dass die gesamte Wegstrecke frei von linken Störern gehalten wurde. Für einen besonderen Lacher sorgte die einzige Blockade des Tages, etwa 20 Linksextremisten hatten die falsche Straßenseite – entgegen der Verkehrsrichtung – blockiert, der Aufzug passierte diesen gescheiterten Blockadeversuch mit höhnischem Gelächter. Der 10. November 2018 war ein voller Erfolg, denn keinem Bürger Bielefelds dürfte entgangen sein, warum wir demonstrierten: Als Zeichen der Solidarität mit einer 90-jährigen Dame, die für die freie Meinungsäußerung hinter Gefängnismauern sitzt. Und: Wir werden wiederkommen, bis Ursula Haverbeck endlich in Freiheit ist. Bielefeld sollte sich daran gewöhnen!