Am Mittwoch (30. Mai) gastierte der bekannte Musiker Michael „Lunikoff“ Regener, der selbst mehrere Jahre als politisch Verfolgter in Gesinnungshaft verbringen musste, bei den Aktivisten aus Hamm. Während des Balladenabends im nationalen Zentrum „Zuchthaus“ entstand ein solidarisches Gruppenbild, das die Botschaft der Freilassung von Ursula Haverbeck unterstreicht. Auch bei den Feiern sind die politischen Gefangenen nicht vergessen, sondern allgegenwärtig. Für ihre Freiheit treten wir im täglichen, politischen Kampf ein!
Chemnitz: Wandparole zeigt Solidarität!
Werbematerial ab sofort erhältlich!
An der Propaganda-Front hat sich einiges getan, um jetzt auch vorgefertigtes Material zu nutzen, um in der Öffentlichkeit den Fall Ursula Haverbeck in den Vordergrund zu rücken. Natürlich könnt Ihr auch weiter selbst kreativ sein und eure eigenen Werbemittel entwerfen.
Ab sofort verfügbar sind: Aufkleber und Flugblätter mit dem bekannten Motiv, außerdem sind die Solishirts wieder vorrätig.
In den nächsten Tagen folgen zudem Plakate, mittelfristig wird es zudem Postkarten geben.
Um das Material zu erhalten, meldet euch einfach per E-Mail unter [email protected]!

Solidaritätsaktion bei Pegida in Dresden!
Bei der wöchentlichen Pegida-Kundgebung am Montag (28. Mai 2018) in Dresden solidarisierten sich Aktivisten mit einem großen Transparent „Freiheit für Ursula Haverbeck und alle politischen Gefangenen“, das über mehrere Stunden hinweg gezeigt wurde. Die Aktion wurde von vielen Teilnehmen, sowie von britischen Gästen, ausdrücklich begrüßt und konnte eine große Öffentlichkeit erzielen!
Dankesbrief von Ursula Haverbeck aus der Gesinnungshaft – Ende Mai 2018

Bielefeld, den 28. Mai 2018
Liebe Angehörige des Volkes der Dichter und Denker!
Da wacht etwas auf, beginnt vom Protestieren und Jammern zum Handeln überzugehen – und schreibt Briefe in einer so riesigen Zahl.
Die Gefängniszensur bricht beinahe zusammen und ich kann nur völlig überrascht danken für die Gesundheitswünsche und immer wieder angebotene Unterstützung. Bitte versteht, das geht nur noch in einer Sammelantwort.
Sehr viele fragen, was können wir für Dich tun, Ursula? – Genau das, vom Denken und wütendem Schweigen zum Sprechen und Handeln übergehen. Damit könnt Ihr nicht nur für Deutschland und alle Völker dieser Erde etwas tun, sondern auch für mich.
Hier im Haus sind inzwischen alle genau informiert, dank Eurer Demo und der Briefe. Außerdem müssen alle lokalen Medien mehr als einen Tag lang über mich und Euch berichtet haben. Die beiden Lieder habe ich übrigens gut gehört und auch, daß es ein großes Ereignis war, die Reden konnte ich nur gelegentlich in einem Wortfetzen hören.
Nun sind alle Mitarbeiter und Mitgefangene noch freundlicher und hilfsbereiter. Was im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt, tun sie zu meiner Unterstützung beim Einleben in dieser neuen Welt.
Ich habe viel Zeit – völlig ungestört – über die Gestaltung einer wünschenswerten Volksordnung in der Zukunft nachzudenken. Wie viele Seminare haben wir einst dazu durchgeführt und die trapezförmigen Tische, die ich in den sechziger Jahren für unseren Seminarraum entwickelte, um runde und auch eine ovale Form zu erhalten, die habe ich hier im sogenannten Fernsehraum auch vorgefunden, die wurden damals überall nachgemacht.
Damit habe ich schon einige der Fragen beantwortet, die immer auftauchen. Dank für die zahlreichen Briefmarken, die ich sehr gut gebrauchen kann, vor allem für die noch lebenden Jahrgangsgenossen, die, wie ich, das Internet nicht nutzen, sondern lieber lesen und schreiben. Es gibt erstaunlicherweise bisher nur Vorschriften, wie viel Strümpfe, Hosen oder Jacken man haben darf, aber noch nicht, wie viele Briefe ich schreiben darf.
Besonders aufschlußreich auch für manche deutschen Briefe war der Artikel von einem David Hesse aus dem Tagesanzeiger aus der Schweiz vom 11. Mai 2018. Da heißt es: „Keine Frage, Holocaustleugner wie die eben verhaftete Ursula Haverbeck gehören geächtet und bekämpft. Aber nicht ins Gefängnis.“ Als Zwischenüberschrift hieß es: „Wahrheitsgesetze sind ein Fehler.“
Herzlichen Dank für den Brief und ebenso für die zweifelnde Kritik an meiner Frage nach dem Tatort (…), der daran erinnert: „Es gibt ‚meine‘ Wahrheit und ‚deine‘ Wahrheit und es gibt die Wahrheit.“
Forschungsergebnisse über historische Abläufe sind immer subjektiv gefärbt in der Bewertung und unterliegen der Wandlung. Wie war das doch mit Katyn? 40 Jahre lang sollte die Deutsche Wehrmacht dort 4500 polnische Offiziere umgebracht und verscharrt haben. Jelzin überraschte den polnischen Ministerpräsidenten 1991 (oder 92), daß Stalin den Befehl zur Liquidierung von 22.000 polnischen Intellektuellen und Offizieren gegeben hatte, wozu auch die Opfer von Katyn gehörten.
Wurde das jemals in den Medien von der Regierung öffentlich richtiggestellt?
Leider geistert durch einen Teil der Briefe noch immer die Angst, sodaß sie ohne Namen und Anschrift kommen. Vielleicht sollte einmal gemeinsam darüber nachgedacht werden, ob eine Feindmacht besiegt werden kann, solange ihre Gesetze befolgt werden? Können wir auf andere warten?
Kreis Göppingen: Freiheit für Ursula Haverbeck!
Auch in Württemberg machen Nationale Sozialisten seit dem Bekanntwerden der Verhaftung von Deutschlands bekanntester Dissidentin Ursula Haverbeck auf ihr Schicksal aufmerksam. So fanden sich direkt nach der Verhaftung u.a. im Kreis Göppingen Banner, die die sofortige Freilassung von Frau Haverbeck und ein Ende der Gesinnungsjustiz forderten. Es werden noch weitere Aktionen folgen, um auch in Württemberg die Menschen auf das Schicksal und die skandalöse Inhaftierung von Ursula Haverbeck aufmerksam zu machen!
Quelle: Nationale Sozialisten Württemberg


Hamburg: Forderung nach Freiheit mit Banneraktion an Autobahn!
Am Autobahndrehpunkt „Maschener Kreuz“, kurz vor Hamburg, wurde am Montagamorgen (28. Mai 2018) die Forderung nach der Freilassung von Ursula Haverbeck verdeutlicht. So wird auch der Berufspendler, der sich auf dem frühmorgendlichen Weg zu seiner Arbeit befindet, einen kurzen Moment nachdenken, wie kaputt ein System sein muss, dass eine 89-Jährige in den Kerker steckt, weil sie ihre Meinung in Worten geäußert hat.


Soliaktion bei Mahnwache in Kerpen (Rhein-Erft)
Am Samstag (26. Mai 2018) führten Aktivisten der Partei DIE RECHTE in Kerpen (Rhein-Erft-Kreis) eine Mahnwache durch, die unter dem Motto „Heimat bewahren“ stand. Die Versammlung wurde auch dazu genutzt, mit einem Banner die Freilassung von Ursula Haverbeck zu fordern, ebenfalls wurden themenbezogene Flugblätter verteilt. Einen Bericht zur Mahnwache gibt es hier.
Freiheit für Ursula: Banneraktion in Mönchengladbach
Auch in Mönchengladbach sind nationale Aktivisten nicht untätig und fordern: Freiheit für Ursula Haverbeck!

Neueste Informationen von Ursula Haverbeck [ 25. Mai 2018]

Es gibt Mal wieder Neuigkeiten und dieses Mal sind sie vergleichsweise positiv. Nein, Ursula Haverbeck wurde nicht plötzlich entlassen, weil das System erkannt hat, welch Wahnsinn die Inhaftierung einer 89-Jährigen wegen eines Meinungsdeliktes doch darstellt. Aber: Ursula lässt alle grüßen, die sie bisher unterstützt haben und ist ganz überwältigt von den zahllosen Solidaritätsbekundungen. So etwas hätte es, so ist von den Wärtern der JVA Bielefeld-Brackwede zu vernehmen, in der Geschichte dieser Anstalt noch nie gegeben. Die Solidarität ist deshalb ein ganz starkes und wichtiges Zeichen. Lasst nicht nach und schreibt weiter. Ganz egal, ob Brief oder Postkarte – unterstützt Ursula!
Das Anstaltsklima beschreibt Ursula als vergleichsweise angenehm, bisher gab es keine Schikanen durch die Angestellten und sie wird höflich behandelt – alles andere wäre freilich ein noch größerer Skandal, als die Inhaftierung selbst schon ist. Die übrigen Insassen, in der Regel Gewohnheits- bis Schwerkriminelle, können im Übrigen überhaupt nicht verstehen, warum Ursula Haverbeck inhaftiert ist. Das wissen wohl nur die Mächtigen in diesem Land, die große Angst vor Deutschlands mutigster Dissidentin haben und glauben, durch das Einsperren einen Ausweg gefunden zu haben. Dieser Ausweg ist jedoch eine Sackgasse und der Kampf für die Meinungsfreiheit hat erst richtig begonnen!
Besonders bewegt hat Ursula die Demonstration, bei welcher vor der JVA ihr Lieblingslied „Die Gedanken sind frei“ gesungen wurde, auch von den sonstigen Solidaritätsaktionen, die es bisher gegeben hat, ist sie sehr angetan und freut sich, dass sie nicht einfach hinter Gittern vergessen wurde, wie es leider auch anderen Vorkämpfern der Meinungsfreiheit ergangen ist bzw. ergeht, die während ihrer Haftzeit kaum Unterstützung erfahren. Ihre große Hoffnung ist und bleibt, das Thema Meinungsfreiheit – untrennbar verknüpft mit ihrem Schicksal – auch in den nächsten Monaten weiterhin auf der politischen Tagesordnung zu behalten.
Juristisch gesehen gibt es aktuell wenig zu vermelden, was nicht ohnehin bekannt ist. Das Gutachten über die Haftfähigkeit, auf welches sich die Staatsanwaltschaft Verden beruft, liegt nach wie vor nicht vor und es ist unklar, ob dieses überhaupt existiert. Mittlerweile gibt es Spekulationen, dass sich die Staatsanwaltschaft auf ein Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit (ein großer Unterschied!) aus dem April 2017, also vor ziemlich genau einem Jahr, bezieht. Über den Antrag auf Haftaufschub, der mittlerweile von der Staatsanwaltschaft in einen Antrag auf Haftverschonung umgedeutet wurde, wurde noch nicht entschieden – das Gericht scheint keine Notwendigkeit zu sehen, den Fall von Ursula Haverbeck bevorzugt zu behandeln.
Zeigt weiterhin Solidarität.
Schreibt Ursula Briefe.
Beteiligt euch an der bundesweiten Aktionswoche im Juni.
Schafft Öffentlichkeit: Freiheit für Ursula Haverbeck!
