Aktionen für die Freilassung von Ursula Haverbeck in Dortmund!

Auch in der Westfalenmetropole beginnen die Solidaritätsaktionen, mit denen auf das Schicksal von Ursula Haverbeck hingewiesen und die sofortige Freilassung der politisch inhaftierten Dame gefordert wird. Im gesamten Stadtgebiet verbreiteten Aktivisten der „Aktionsgruppe Dortmund-West“ zahlreiche Plakate, zudem soll es laut einem Bericht des „DortmundEchos“ auch eine Banneraktion gegeben haben. Weiterhin rufen die Dortmunder Aktivisten auf, die bundesweite Aktionswoche vom 16. bis 24. Juni 2018 größtmöglich zu unterstützen und eigene Aktionen zu organisieren!

Aktuelle Informationen und Hinweis von Ursula Haverbeck

Seit mehr als zwei Wochen sitzt Ursula Haverbeck im Gefängnis, seit genau zwei Wochen im geschlossenen Vollzug der JVA Bielefeld-Brackwede. Ursula lässt mitteilen, dass sie – den Umständen entsprechend – wohlauf ist, wenngleich eine solche Behandlung für eine 89-Jährige selbstredend eine Schande darstellt. Sie bedankt sich für die zahlreichen Solidaritätsbekundungen, bittet aber, zukünftig von Lebensmittelsendungen abzusehen. Diese werden ihr nicht durchgestellt, sondern von der Justizvollzugsanstalt vernichtet. Erhalten kann sie dagegen Briefe und Postkarten. Bitte beachtet dies!

Wenn ihr Ursula schreibt, richtet eure Post bitte an folgende Adresse:

Ursula Haverbeck
JVA Bielefeld-Brackwede
Umlostraße 100
33649 Bielefeld

Solidaritätsaktion bei FC Gütersloh vs. Hammer SpVg

Am letzten Spieltag der Oberliga Westfalen protestierten Anhänger vom FC Gütersloh 2000 und der Hammer Spielvereinigung während der zweiten Halbzeit gemeinsam für die sofortige Freilassung von Ursula Haverbeck. Während der Stadionsprecher anlässlicher dieser Solidaritätsbekundung vor Wut getobt haben soll, hätten viele Anwesende ihre Zustimmung zu dieser Forderung bekundet, heißt es. Auch der „Westfälische Anzeiger„, sowie das Portal „Fupa.net“ erwähnen die Soliaktion bereits in ihrer Online-Berichterstattung.

Solidarität muss praktisch werden: Auch in den Stadien!
Freiheit für Ursula Haverbeck!

Ursula Haverbeck: Bundesweite Aktionswoche im Juni und eine aktuelle Infoübersicht!

Seit zwei Wochen sitzt Ursula Haverbeck hinter Gittern. Direkt nach der Festnahme setzten 500 Nationalisten ein deutliches Zeichen gegen die staatliche Repression, eine 89-jährige Dame wegen eines Meinungsdeliktes ins Gefängnis zu stecken. In den Tagen danach wurde es etwas ruhiger, wenngleich der Einbruch in das Wohnhaus von Frau Haverbeck in Vlotho für bedauerliche Schlagzeilen sorgte. Die Zwischenzeit wurde aber natürlich nicht untätig verbracht, sondern zum einen in Form von praktischer Solidarität (etwa durch Briefe an Ursula) genutzt, sowie vor allem in den letzten Tagen auch die Grundlage für weitere Proteste geschaffen: Die organisationsübergreifende Kampagnenseite www.freiheit-fuer-ursula.de, auf welcher Aktionsberichte und Neuigkeiten gebündelt dargestellt werden sollen, sowie die Koordinierung von Protesten verbessert wird.

Es gibt aktuell eine ganze Fülle von Informationen, die ihr in euren Gruppen, Parteien und Freundeskreisen breitmöglichst streuen solltet:  Weiterlesen

Wir fordern: Freiheit für Ursula Haverbeck!

Seit dem 7. Mai 2018 befindet sich die 89-Jährige Ursula Haverbeck im Gefängnis, weil sie ihre politischen und geschichtlichen Ansichten als Meinungsäußerungen vertreten hat. Nach jetzigem Stand wird sie bis zu fünf Jahren im Gefängnis sitzen, was in dem hohen Alter, das Haverbeck erreicht hat, nichts anderes bedeutet, als lebenslänglich. Es ist ein Skandal, wenn in der Bundesrepublik Kinderschänder, Vergewaltiger und Mörder mitunter kürzere Strafen erhalten, als eine Frau, die sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, außer ihre Auffassungen zu vertreten und sich plötzlich mit dem sogenannten „Volksverhetzungsparagraphen“ konfrontiert sieht, vor Gericht gezerrt wurde und letztendlich im Gefängnis sitzt.

Wir fordern: Freiheit für Ursula Haverbeck!