Hamm (Westf.): Solikundgebung von Polizeiwillkür überschattet

Am Freitagabend (22. Juni 2018) fanden sich in Hamm (Westfalen) etwa 50 Nationalisten ein, um die Freilassung von Ursula Haverbeck zu fordern. Entgegen den Absprachen im Vorfeld, verlegte die Polizei den Versammlungsort eigenmächtig und nahm die Anmeldung einer Spontandemonstration gegen diese Schikane zum Anlass, Repressionen in zahlreichen Formen auszuüben. Näheres dazu gibt es bereits in den zwei eingebundenen Facebookberichten, weitere Mitteilungen folgen in Kürze. Es liegt auch an uns, eine passende Antwort auf diese Angriffe der Polizei Hamm zu geben, die deutlicher kaum hätten vor Augen führen können, wie dieses System seine eigenen Gesetze im Umgang mit Oppositionellen bricht!

Hamm (Westf.): Banneraktion an der A2 und Kundgebung am Freitag (22.6.)!

Am Donnerstag (21. Juni) wurde die Aktionswoche auch in Hamm fortgesetzt, auf der vielbefahrenen A2 kam es zu einer Banneraktion. In einem Facebook-Beitrag heißt es dazu:

Heute trafen sich nationale Aktivisten aus Hamm, um mit einem großen Banner auf die Inhaftierung von Ursula Haverbeck hinzuweisen. Zur besten Zeit, nämlich im Berufsverkehr, stellte man sich auf eine Autobahnbrücke an der viel befahren A2. Hunderte von Autofahrern wurden so auf das Schicksal der Dissidentin aufmerksam gemacht. Nach einer guten halben Stunde zogen die Aktivisten wieder ab!

Für Freitagabend (22. Juni) wird zudem zu einer Kundgebung aufgerufen, die um 19.00 Uhr am Hammer Bahnhof beginnt. Kommt vorbei und unterstützt die Forderung nach der Freilassung von Ursula Haverbeck!

Dortmund: 70 Aktivisten bei störungsfreier Solikundgebung!

Rund 70 Aktivisten fanden sich am Donnerstag (21. Juni) in Dortmund zu einer Solidaritätskundgebung ein. Die Versammlung fand an den zentralen Katharinentreppen statt, nennenswerte Gegenproteste gab es nicht. Neben themenbezogenen Bannern wurde mit Reden und Flugblättern auf das Schicksal von Ursula Haverbeck hingewiesen, zum Abschluss wurde zudem das Lieblingslied von Ursula, die Gedanken sind frei, abgespielt!

Bielefeld: Soliaktion auf dem Uni-Campus

Langsam erhält die Solidaritätskampagne auch Einzug in die Universitäten. In Bielefeld brachten Aktivisten der dortigen Uni ihre Unterstützung für die politische Gefangene zum Ausdruck und sorgten mit dem Banner für regen Gesprächsstoff im Unibetrieb. Es lässt sich eben nicht verschweigen, dass in der Bundesrepublik Deutschland eine 89-Jährige wegen einer Meinungsäußerung (!) inhaftiert ist, während sich Schwerkriminelle auf freiem Fuß befinden. Und dieser Widerspruch wird immer sichtbarer!

Dortmund: Infostände in Huckarde und Mengede im Rahmen der Solikampagne

Langsam nimmt die Aktionswoche auch in Dortmund Fahrt auf. Am Dienstag (19. Juni 2018) führte die „Aktionsgruppe Dortmund-West“ in den Stadtteilen Huckarde und Mengede zwei störungsfreie Informationsstände durch. Einen Kurzbericht, der auf Facebook publiziert wurde, gibt es auch schon. Aber lest selbst:

Im Rahmen der Aktionswoche für Ursula Haverbeck führten Aktivisten unserer AG DO-West heute zwei Infostände durch. Sowohl durch Redebeiträge als auch durch Flugblätter konnte eine bestmögliche Aufmerksamkeit bei regem Bevölkerungsandrang geschaffen werden. Angemeldet wurden die Stände am Mengeder Markt sowie am Huckarder Marktplatz. Die Resonanz war heute überwältigend und motiviert für die kommenden Tage. Gegenprotest war nicht ansatzweise vertreten und war de facto mal wieder Fehlanzeige. 😉

In diesem Sinne: Freiheit für Ursula Haverbeck, nutzt die Woche, um intensiv den Fokus auf das Schicksal der inhaftierten Dissidentin zu richten. Reißt dem System die Maske vom Gesicht!

Rhein-Erft: Weitere Aktionen im Kreisgebiet

Im Rhein-Erft-Kreis findet die Aktionswoche für die sofortige Freilassung von Ursula Haverbeck ihre Fortsetzung. An vielen Stellen sind bereits Plakate aufgetaucht, außerdem gibt es immer wieder Banneraktionen, bei denen auch Flugblätter im Umfeld verteilt werden.

Nachfolgend einige Impressionen von Dienstag (19. Juni 2018) aus Frechen: